Blog

1. Etappe Lieserpfad von Boxberg nach Daun

Datum: 30.12.2021

Strecke: 15,59 km

Zeit: 4 h 46 min

Die erste Etappe des Lieserpfades führt von der Lieserquelle bei Boxberg bis zur Touristinformation in Daun. Dem leichten Regen und dem matschige Weg zum trotz machten wir uns auf den Weg. Etwas unterhalb der Lieserquelle befindet sich ein kleiner Wanderparkplatz. Der Weg geht von der Quelle aus bergab Richtung Boxberg. Vor dem Ort biegt der Feldweg ab und man wandert über die Struth. Von dieser Höhe aus hat man einen ständigen Blick auf die Hilgerather Kirche (leider war das Wetter nicht so gut um ein schönes Foto der Kirche zu machen). An einer 460 Jahre alten Eiche passiert man die Lieser zwischen Nerdlen und Neichen. Hinter der Brücke kommt dann ein kurzes Stück Waldweg.

Es geht, wie einen Großteil des Weges, über freies Feld. Kurz vor Rengen wandert man unter der riesigen Autobahnbrücke durch. Nach einer kleinen Pause in der Ortsmitte von Rengen, verläuft der Weg dann noch einmal ein Stückchen durch den Wald, ehe man am unteren Ortsrand von Daun raus kommt. Durch den Kurpark geht es dann die letzten 300 Meter auf einem steilen Panoramaweg bis zur Kurverwaltung hoch.

Die erste Etappe auf dem Lieserpfad verläuft zum größten Teil über freies Feld und bietet nicht sehr viele Highlights. Dennoch ist es ein schöner Weg. Für Prothesenträger ist der Weg in jedem Fall gut zu schaffen, da es keine nennenswerten Hindernisse gibt. Keine nassen Felsen oder rutschige Wurzeln. Ich freue mich schon darauf den Lieserpfad weiter zu gehen…

Los gehts… Erste Etappe Lieserpfad. Von der Quelle bei Boxberg bis nach Daun…

Von Manderscheid nach Weiersbach

Datum: 04.12.2021

Strecke: 11,04 km

Zeit: 3 h 20 min

Endlich nochmal Lieserpfad! Zusammen mit den Jungs vom Manderscheider Stammtisch ging es über den Lieserpfad von Manderscheid nach Daun. Treffpunkt und Startpunkt der Wanderung war der Bauernhof der Familie Becker am Ortsrand von Manderscheid. Von hier aus ging es zunächst über den Radweg und über einen Feld- und Forstweg bis zur Hahnerfläche. Hier erfolgte dann der Einstieg in den Lieserpfad. Der Liesrepfad ist auf diesem Abschnitt von ca. 10 km ein sehr gut zu gehneder Wanderweg mit wenig Hindernissen für Prothesenträger. Zum Ende der Wanderung kehrten wir im Gasthaus Lenertz in Weiersbach ein.

Allerdings muss ich zu dieser Wanderung erzählen, dass es dieses mal nicht richtig „rund“ lief. Schon kurz vor der Grillhütte Hahnerfläche hatte ich auf dem linken Fuß ein kleine Blase, was dazu führte, dass ich recht schlecht ging und der Schaft in der Leiste extrem drückte. Das war sehr unangenehm. An der Schutzhütte bei Blümchesau war ich kurz davor die Wanderung abzubrechen. Bis zum Ziel waren es noch gute 6 km. Ich entschloss mich weiter zu gehen und kam letzten Endes am Ziel an. Natürlich ist am Ende froh das man es geschafft hat und ist wieder auch ein Stück weit stolz auf die geschafften km. Allerdings brauchte und braucht der Stumps in den nächsten Tagen eine kleine Pause.

Von Irsch nach Trier

Datum: 05.11.2021

Strecke: 7,99 km

Zeit: 2 h 29 min

Von Irsch nach Trier… Ein spontaner Spaziergang von den Trierer Höhenstadtteilen bis in die Stadt. Anlass war der Heimatbesuch eines alten Freundes. Ausgangspunkt unserer Route war direkt hinter dem Irscher Sportplatz. Hier geht es auf dem Saar-Hunsrück-Steig hinter dem Wasserwerk vorbei Richtung Irscher Mühle.

Nach dem man am Ortsrand die L143 überquert hat, muss man wieder ein ordentliches Stück bergauf marschieren. Leider war der Weg am Anfang recht matschig und schwer zu begehen. Der Waldweg endet nach guten zwei km und man geht am Trimmelterhof entlang Richtung Stadt. Bevor man am Olewiger Brettenbach ankommt, geht man einige km durch wunderschöne Weinberge. Am Schluss unserer Strecke spazierten wir durch die Schrebergärten in Trier Ost. Es war keine schwere Wanderung, mit gut zu gehenden Wege. Aber eine kleine Runde in Begleitschaft eines Freundes, den ich leider nicht oft zu Gesicht bekomme, hat es zu einem aktiven und gelungenem Nachmittag werden lassen.

Traumschleife: Hunolsteiner Klammtour

Datum: 25.09.2021

Strecke: 10,72 km

Zeit: 05 h 13 min

Der Rundweg Hunolsteiner Klammtour begann am Bauerhof Cafe am Ortsrand von dem Hunsrückdorf Hunolstein bei Morbach. Auf diese Wanderung freute ich mich im Vorfeld besonders. Zu einem war es meine erste Traumschleife im Hunsrück und zum anderen begleiteten mich zwei alte Freunde aus einer gemeinsamen Schulzeit in Kaiserslautern. Vom Bauernhof Cafe ging es auf eine Anhöhe und von dort an einem großen Feld entlang Richtung Wald. Von der Höhe aus war schon der Verlauf der Klamm im Tal zu erkennen. Auf den ersten Kilometern verläuft der Weg über gut zu gehende Waldwege.

Später geht es dann direkt in Die Hölzbchklamm und der Weg ist mit Seilen gesichert. Die Felsen und der Weg sind durch den Nahen Bach ständig etwas schmierig und rutschig. Hier muss man sich schon gut Konzentrieren. Dieser Abschnitt der Tour war für mich als Prothesenträger technisch schon recht anspruchsvoll. Bei diesem Weg sollte man in jedem Fall eine Begleitung dabei haben.

Nach der Klamm führt der Weg wieder über gut ausgebaute Wanderwege zurück nach Hunolstein. Am gesamten Weg gibt es tolle Möglichkeiten für Pausen (am Bach oder mit toller Aussicht). Am Ende kamen wir wieder am Bauerhofcafe an und genehmigten uns ein Bier. Die Hunolsteiner Klammtour ist sehr empfehlenswert und auch gut ausgeschildert. Ein paar schwierige Passagen (als Prothesenträger) sind zu bewältigen.

HeimatSpur: Maareglück

Datum: 25.08.2021

Strecke: 12,16 km

Zeit: 3 h 43 min

Der Rundweg „Maareglück“ beginnt an der Touristinformation in Schalkemehren. Da ich den Weg in die entgegengesetzte Richtung wie Vorgeschlagen gegangen bin, musste ich direkt zu Beginn des Weges den steilen Weg durch den Ort hinauf gehen. An der obersten Straße bog der Weg dann in den Wald ab. Ein Großteil der Wanderstrecke führt über gut zu begehenden Wald- oder Forstwege. Da gab es keine größeren Hindernisse zu überwinden. Anstrengend oder Anspruchsvoll sind die 2 größeren Anstiege. Nach ca. 4 km kommt man für ein kleines Stück auf den Lieserpfad. Hier verläuft der Weg oberhalb des Gemündener Maars, welches vom Weg nur ein paar mal zu sehen war. Zwischen dem Gemündener- und Weinfelder Maar bin ich dann einen Bonuskilometer gegangen (ich hatte das Schilde zu spät entdeckt…). Zwischen den beiden Maaren liegt der Mäuseberg mit dem Dronkenturm. Ein wunderschöner Platz für eine Pause. Von hier aus geht es dann halb um das Weinfelder Maar herum.

Am Weinfelder Maar musste ich dann die Landstraße überqueren. Auf der anderen Seite war auch schon Schalkemehren wieder in Sichtweite. Ein kleiner, aber nach 10 km, recht steiler Anstieg führte dann zum Maarekreuz… Was für ein Ausblick!!! Von hier aus verlief der Weg dann oberhalb vom Schalkemehrener Maar wieder in den Ort runter. Auch mit Prothese ein gut zu gehender Weg. Zudem sehr schön und mit den Ausblicken auf die Maare wirklich empfehlenswert…

HeimatSpur Bad Bertrich: Ritter-Räuber-Römer

Datum: 20.08.2021

Strecke: 6,77 km

Zeit: 2 h 54 min

Unterwegs auf den Spuren der Ritter und Räuber. Start des Rundweges war direkt an der Touristinfo in Bad Bertrich. Von hier aus mussten wir an den Thermen vorbei und ein kleines Stückchen am Ortsrand entlang Richtung Wald. Ziemlich am Anfang der Tour kommt man an einem kleinen Wasserfall und einem kleinen Tunnel vorbei. Das erste Highlight der Runde.

Die relativ normalen Waldwege stellen keine größeren Hindernisse für die Prothese da. Nach ca. 3 Kilometern erreichten wir dann auch die Steffenswarte, einen kleinen Turm. Leider war dieser Aussichtspunkt gesperrt. Nach einer kleinen Pause führte der Weg dann wieder zum Ueßbach hinunter. Dann am Bach entlang zurück Richtung Bad Bertrich. Die knappen 7 KM waren für heute auch genug, immerhin hatten wir die Kinder dabei. Zum Abschluss belohnten wir uns mit einem dicken Eis in Bad Bertrich.
Alles in allem ein recht einfacher und gut ausgeschilderter Weg mit einigen kleineren Highlights (gut mit Kindern zu gehen).

Städtetour Marburg

Am 04.07.2021 stand einmal etwas ganz anderes auf dem Programm. Eine Tagestour in die hessische Stadt Marburg. Am frühen Sonntagmorgen starteten wir also Richtung Marburg. Nach einem kleinen Frühstück in der Oberstadt, machten wir uns auf zum Marburger Schloss. Wir entschieden uns das kurze, aber steile Stück zum Schloss zu laufen. Eine alte Straße mit ungleichmäßigem Kopfsteinpflaster.

Das war schwieriger zu gehen als gedacht, aber dennoch zu schaffen. Vom Schloss aus, hat man eine wunderschöne Aussicht über die Stadt und das gesamte Tal. Nach einem Spaziergang durch die Altstadt setzten wir uns an die Lahn um eine Erfrischung zu genießen und später lecker zu essen.


Am Nachmittag ging es dann zum Georg-Gaßmann-Stadion, um die Marburg Mercanaries in ihrem Heimspiel gegen die München Cowboys zu sehen.

Echternach (Luxembourg) Müllerthal

Müllerthal Rundweg E1

Datum: 25.06.2021

Strecke: 14,25 km

Zeit: 4 h 49 min

Wir wollten einfach mal etwas anderes sehen. Und um das zu erleben, muss man keine weiten Reisen machen. Ca. 70 km von Manderscheid entfernt, liegt direkt an der Grenze die Luxemburgische Stadt Echternach und das Müllerthal. Wir hatten uns für den Rundweg E1 entschieden. Start dieses Rundweges liegt an der Basilika unweit vom Marktplatz. Zunächst „spaziert“ man durch die Innenstadt von Echternach. Am Ende der Innenstadt führt ein halb gepflasterter Wanderweg auf direktem Weg nach oben auf den Aussichtspunkt „Trooskneppchen“. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf Echternach.

Von hier aus ging es über einen gut begehbaren Wanderweg Richtung „Wollefsschlucht“. Dann ging es noch ein bisschen bergauf und dann standen wir unvermittelt vor der Schlucht. Die große Steinschlucht bot uns einen Spektakulären Blick. Allerdings ging es hier Steinstufen runter und am Ende der Schlucht auch wieder über Steinstufen hinauf. Dies ist für mich eine große Herausforderung und am Ende der Treppen muss ich erst ein Päuschen machen und dabei die Aussicht genießen. Nach den ersten Felsformationen gingen wir auf einem sehr gut ausgebauten Wanderweg an einem Bach entlang. Am Ende dieses Teils geht es über eine schwer befestigte Holzbrücke zurück zwischen Felsen. Auch hier ging es wieder rauf und runter. Schließlich erreichten wir die Höhle „Huel Lee“.

Bis hierhin war es schon eine recht anspruchsvolle Tour. Gute Wege, aber viele Stufen und und Wege die mit teils sehr steilen Anstiegen und ebenso steilen Abstiegen. Der Rest des Rundwegs, der sehr gut ausgeschildert ist, folgt man einem einfachen Waldweg der gegen Ende leicht und stetig Richtung Echternach abfällt. In der Stadt angekommen konnten wir uns -endlich funktioniert das wieder- in einem Lokal mit einem verdienten Kaltgetränk erfrischen. Am Ende sind meine Muskeln ordentlich schwer und der Muskelkater wieder gesichert, aber auch dieser Weg hat sich gelohnt. Das Müllerthal hatte für mich und meine Prothese einige Herausforderungen parat, aber ich bin mir sicher: Das war nicht die letzte Wanderung im Müllerthal!!!

Unter Orthopädietechnikern

Kersting Hüttenzauber 2021

Am 19.06.2021 gab es zum zweiten mal ein Treffen mit „meinen“ Orthopädietechnikern der Firma Kersting. Auf Grund der Hitze haben wir auf eine größere Wanderung verzichtet. Ca. 4 km am Dombachhof runter und an der kleinen Kyll entlang und über den Achtsamkeitspfad zur Heidsmühle. Hier genehmigten wir uns eine kleine Erfrischung…
Ab dem Nachmittag gab es dann neben guten Gesprächen auch eine Menge Bier und leckeres Essen. Es war wieder mal ein gelungener Samstag und wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr.

Von Manderscheid nach Schladt (Parkplatz Schladter Brücke)

Datum: 06.06.2021

Strecke: 14,02 km

Zeit: 4 h 52 min

Wie schon einige male, startete ich meine Wanderung auf dem Parkplatz der Gesamtschule in Manderscheid. Von hier aus gingen wir über den schon bewährten Stück Eifelsteig vorbei an der Robertskanzel bis zur Weifelsjunk Hütte. Durch das schlechte Wetter gab es auf den ersten Kilometern des Weges allerdings schon direkt zwei kleinere Hindernisse. Zu einem lag da ein Baum mitten über den Weg den es zu übersteigen galt und direkt im Anschluss war der Weg auf ca. 1,50 Metern ein gutes Stück abgesackt. Ab der Weifelsjunk Hütte folgten wir dann dem Lieserpfad Richtung Wittlich. Ab der Fahlbachbrücke wurde es dann extrem Kraftraubend. Ein steiler, nicht enden wollender, Anstieg der zu allem noch ordentlich matschig und rutschig war. Einfach kann jeder…


nach einer kleinen Verschnaufpause führte der Weg weiter über eine kleine Anhöhe und entlang eines Feldes wieder bergab zur Lieser. Nach einem kurzen Stück an der Lieser ging der Weg -richtig- bergauf. Ein langer und starker Anstieg. Nachdem wir oben angekommen waren, machten wir auch wieder eine kleine Trinkpause. Der folgende Abstieg war ebenfalls steil und hatte einige schwerer Wurzeln und Steinstufen, die es mit der Prothese zu überwinden galt. An der Lieser angekommen, führte der Lieserpfad über die Biederburg Brücke. Von hier aus ging der Weg dann einmal mehr bergauf. Allerdings nicht mehr ganz so steil. Aber auch diese Steigung hatte es durch die Länge in sich. Am Ende meines Weges (Diese Etappe des Lieserpfades endet eigentlich in Wittlich…), musste ich noch ein paar Kilometer „normalen“ Wander- und Forstweg begehen. Dieser Abschnitt war allerdings sehr matschig und mit Pfützen überzogen. Auch auf so einer Strecke besteht immer die Gefahr eines Sturzes. Am Parkplatz Schladter Brücke angekommen, war der Weg für mich zu Ende. Mehr war heute nicht drin… Der Lieserpfad von Manderscheid bis Wittlich ist ein sehr schöner, aber auch anspruchsvoller Weg.

Am Ende einer solchen Tour bin ich zwar am „Ende“, aber ich bin auch immer glücklich über das geschaffte, gegangene und erlebte.