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Wald- und Erlebnispfad Haslach (Schwarzwald)

Datum: 27.05.2021

Strecke: 5,16 km

Zeit: 2 h 52 min

Vom Parkplatz am Stadtrand von Haslach starteten wir mit den Kindern den Wald- und Erlebnispfad. Zunächst ging es über einen Fuß- und Fahrradweg zwischen der Hauptstraße und einem Feld in die Richtung einer kleinen Anhöhe. Am Waldrand angekommen, führte ein schmaler Weg bergauf in den Wald. Wie vor zwei Tagen auf dem Weg nach Wolfach war der Boden sehr matschig und an der ein oder anderen Stelle rutschig. Nach ca. zwei Kilometern kam dann das erste „Erlebnis“. Hier konnten wir klettern und auf Holzbalken das Gleichgewicht trainieren. Feststellung : das sollte ich öfters machen… Immer noch bergauf ging es zur nächsten Station. Balancieren auf einem Drahtseil. Auf dem höchsten Punkt der Route gab es eine kleine Pause in der Willy-Kern-Schutzhütte. Von hier aus ging es auf einem schmalen Pfad wieder ins Tal und zurück zum Auto. Der Rundweg war mit den Kindern tatsächlich ein Erlebnis.

Waidele Hof bis Wolfach

Wanderung um Wolfach im Kinzigtal (Schwarzwald)

Datum: 25.05.2021

Strecke: 9,43 km

Zeit: 3 h 15 min (2 Pausen)

in der Woche nach Pfingsten machten wir endlich wieder mal einen Urlaub. Auf dem Waidele Hof in Wolfach. Am zweiten Tag unseres Urlaubes, stand eine Wanderung vom Waidele Hof bis nach Wolfach auf dem Programm. Zunächst mussten wir über die Zufahrtsstraße (Langenbachstraße) Richtung Tal gehen. Nach guten 5oo Metern ging es dann über einen Forstweg in den Wald. Der Weg den wir eingeschlagen hatten, nennt sich der „Gitschweg“. Dieser Weg verläuft auf dem sehr gut zu gehenden Forstweg durch den Wald. Man kommt schließlich wieder ein kurzes Stückchen auf die Langenbach Straße.

An einem älteren Gehöft ging es dann am Waldrand steil Bergauf. An diesem steilen Hang schwanden die Kräfte nur so dahin. Kurz bevor der Weg wieder komplett in den Wald ein bog, versperrte ein Bagger den Weg und ich musste hier ein wenig klettern. Aber das war noch alles nichts, es wurde noch besser oder schlimmer. Wir dachten eigentlich, dass wir nach der Kurve den Höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht hätten. Aber hinter dieser Kurve ging es eine weitere Etappe bergauf. Gefühlt verlief der Weg senkrecht nach oben. Ein weiterer Schwierigkeitsgrad war, dass der Weg durch kürzlich durchgeführte Forstarbeiten, extrem matschig war. Das machte das gehen mit der Prothese nicht einfacher. Zusätzlich musste ich meinen Sohn motivieren. Wir gingen hier immer abgezählte 20 Schritte und machten eine kleine Atempause. Ich glaube, in Wirklichkeit hat mein Sohn mich bei diesem Aufstieg motiviert. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir dann doch noch oben an. Zu diesem Zeitpunkt waren wir „erst“ 5 Kilometer gegangen, Aber es fühlte sich nach deutlich mehr an. Vom obersten Punkt ging es dann wieder über „normale“ Forstwege einfach und stetig bergab durch den Wald in Richtung Wolfach. Zum Schluss belohnten wir uns mit dem Gang über den Wolfacher Panoramaweg, mit herrlichen Ausblicken über das Tal und Wolfach. In der Stadt angekommen, wurden wir abgeholt und zum Waidele Hof zurück gebracht.

Üdersdorfer Mühle nach Manderscheid

Datum: 13.05.2021

Strecke: 10,10 km

Zeit: 3 h 24 min (3 Pausen)

Vatertagswanderung… Startpunkt der heutigen Wanderung war die Üdersdorfer Mühle. Bis hierhin wurde ich freundlicherweise gefahren. Direkt an der Zufahrtsstraße zur Mühle steigt man in den Lieserpfad ein. Der Weg verläuft zunächst an einigen Wiesen vorbei.

Später dann geht es in den Wald. Wie immer auf Wegen in der Eifel geht es auf und ab. Nach guten 4 KM habe bekomme ich leichte Muskelkrämpfe und das gehen fällt mir auf einmal etwas schwer. Der Stumpf fühlt sich recht schwer an. An der Wiese Blümchesau machen wir dann eine größere Pause. Die hat sehr gut getan. Danach ging es dann wieder besser. Das war auch notwendig. Von Blümchesau stieg der Weg direkt steil an bis zur Hahnerfläch. Hier legten wir dann noch eine Zwangspause wegen Regen ein. Als wir dann entschieden hatten, dass das Wetter wohl nicht mehr besser wird, ging es weiter über den Lieserpfad Richtung Manderscheid. Von Hahnerfläch waren es noch knapp 2 KM bis zum Ziel. Allerdings war der letzte Kilometer, durch das Wetter wieder rutschig. Bei solchen Stellen (vor allem Bergauf) habe ich hin und wieder meine Probleme. Hier benötige ich immer wieder mal eine helfende oder vielmehr stützende Hand. Aber auch diese Abschnitte des Weges konnte ich bewältigen. Nach 10 KM kamen wir in der Dorfmitte und unserem Ziel an. Glücklich wieder ein paar Kilometer durch die Natur gewandert zu sein, gönnte ich mir am Ende der Tour mit meinen Begleitern ein Bierchen… War ja Vatertag.

Wandern für den guten Zweck

Von Manderscheid nach Schutz

Datum: 04.05.2021

Strecke: 8,0 km

Zeit: 1 h 54 min (ohne Pause)

Wandern für den guten Zweck. Unser Verein hat sich entschlossen an der Aktion der Dauner Narrenzunft teil zu nehmen. Hierbei geht es um die ALS Forschung. Das wollen wir unterstützen und haben innerhalb unseres Vereins aufgerufen. Laufen, Wandern oder Spazieren gehen… Jeder KM zählt…!!! Also nutzte ich meinen freien Tag und das „gute“ Wetter, um ein paar KM zu der Aktion beisteuern zu können.

Start der Tour war der Parkplatz der Gesamtschule Manderscheid. Von hier aus verlief es zunächst 2,5 KM über Asphalt durchs Dorf und an der Hauptstraße Richtung Bleckhausen entlang. Auf einer kleinen Anhöhe mit Blick auf den Mosenberg ging es dann auf einem Forstweg in den Wald. Stetig und langsam ging der Weg Richtung Bleckhausener Mühle durch den Wald. Selbst bei schlechtem und windigem Wetter ist es einfach ein Genuss durch die Natur gehen zu können. Ab der Bleckhausener Mühle führte der Weg dann wieder über Asphalt bis nach Schutz. Hier wurde ich dann abgeholt. 8 KM für den guten Zweck…!!!

Teufelsschlucht (Ernzen)

Datum: 18.04.2021

Strecke: 5,50 km

Zeit: 2 h 21 min

5,5 km… Nicht die längste Strecke. In der Beschreibung heißt es: Schwierigkeitsgrad Mittel. Diese Beschreibung passt auch ganz gut. Allerdings fand ich den Weg mit Prothese schon etwas anspruchsvoller. Es ging häufig hoch und runter und über einige Stufen oder Treppen.

Start des kleinen Rundweges war der Parkplatz am Besucherzentrum Dinopark und Teufelsschlucht. Von hier aus ging es durch den Wald auf einem gut angelegten Waldweg. Kurz vor dem Eingang des Dinoparks zweigte der Weg ab in Richtung Besucherzentrum. Nach ca. 1,2 km standen wir dann vor dem „Eingang“ der Teufelsschlucht. Ab da wurde der Weg dann schmal, aber zum größten Teil gut zu gehen. Vorsicht war allerdings auf dem mit Laub belegten Steinstufen geboten. Man geht einen steilen Weg durch die Teufelsschlucht hinab. Am Ende mussten wir dann wieder einige Stufen nach oben und am Ende der Schlucht durch eine recht enge Stelle „zwängen“.

Vorbei an gigantischen Felsformationen kamen wir nach guten 2,5 km an einen kleinen Aussichtspunkt. Hier haben wir dann bei einer kleinen Pause den tollen Blick auf Irrel und das Tal genossen. Der Weg führte dann immer wieder ab und auf durch den Wald mit einigen skurrilen Felsen und Steinen. Nach der letzten Steigung stieß der „teufliche Rundweg“ wieder auf den großen Waldweg und wieder zurück zum Parkplatz. Wie eingangs schon erwähnt, waren es nur 5,5 km, aber der Weg war stellenweise schwer zu gehen, da man an der ein oder anderen Stelle nur schwer eine Schwungphase in der Prothese herstellen konnte. Und so war es an manchen Stellen eher humpeln und wackeln… Aber es ging. Ein toller Weg, den ich nur sehr empfehlen kann!

Von Eckfeld nach Manderscheid

Datum: 05.04.2021

Strecke: 7,88 km

Zeit: 2 h 15 min

Dem Wetter zum trotz!!! Nach einem gemütlichen Ostermontagsfrühstück machten wir uns auf den Weg von Eckfeld nach Manderscheid. Von hier aus kann man über mehrere Routen nach Manderscheid gelangen. Wir hatten uns für den Urpferdchenweg entschieden. Dieser führt hinter Eckfeld in den Wald und zur Häselhütte. Hier machten wir eine erste kleine Pause. Von der Häselhütte aus verläuft ein gut begehbarer Waldweg hinunter zur Lieser. Ein kleines Stück oberhalb der Lieser liegt in traumhafter Lage die Wiese Hahnerfläch mit einer Schutzhütte. Über die Wiese führt der Eifelsteig in den Wald zurück. Dieser Weg war dann etwas schwerer zu gehen. Die Wurzeln und Steine sind durch das Wetter nass und rutschig. Da ich mit der Prothesenseite nicht spüre, wie rutschig der Untergrund ist, kommt es auch zu einem kleineren Sturz. Aber ein blutiges Knie gehört wohl mal dazu… Mit einem, selbst bei schlechtem Wetter, tollen Blick auf die Oberburg endet der Wanderweg dann unterhalb des Hotels Burgblick im Ort. Den Restweg nach Hause laufen wir dann einfach durch Manderscheid.

Wie die meisten Menschen muss auch ich mich bei diesem Wetter überwinden nach draußen zu gehen und ein kleines Stück zu wandern. Meine Krankheit hat mich oft dazu verdammt, mich so gut wie gar nicht bewegen zu können. Von daher habe ich evtl. einen anderen Blick auf die Dinge und bin jetzt froh mich wieder „richtig“ Bewegen zu können. Jeder Schritt, jeder Meter, jeder Kilometer tut mir gut und macht unendlich viel Spaß… Nass, aber glücklich!!!

Aktiver Ostersamstag

Tour 1 – „Määrchen Naturwaldpfad“ am Sammetbach

Datum: 03.04.2021

Strecke: 3,0 km

Zeit: 1 h 13 min

Am Vormittag war ich bei meiner ersten Runde mit den Kindern unterwegs auf dem 3 km langen „Määrchenwaldpfad am Sammetbach“ bei Gillenfeld. Vom Parkplatz beim Holzmaar aus, geht der Weg direkt los. Zunächst läuft man durch einen verträumten Wald. Immer wieder überquert man einen kleinen Bach. Später tritt man aus dem Wald aufs freie Feld und geht über einen Feldweg bis zum oberen Rand des Waldes. Von da geht es wieder Bergab, bis man wieder am Parkplatz angekommen ist.

Tour 2 – „Großstadthelden Osterrally 2021“

Datum: 03.04.2021

Strecke: 2,54 km

Zeit: 1 h 24 min

Nach einer kleinen Pause von der ersten Tour gab es dann am Nachmittag die zweite Tour. Mit der Familie nahmen wir an der Osterrally der „Manderscheider Großstadthelden“ teil. Die Kinder mussten mehrere Fragen und Rätsel lösen. Die Strecke verlief vom Schwimmbad über den Grottenweg bis zum Aussichtspunkt Leo-Bönner-Alle. Hier konnte man eine kleine Pause einlegen. Weiter ging es zur Robertskanzel und den Steilen Berg zum Sportplatz hoch.

War das jetzt ein „aktiver Tag“? Ich denke schon… Wir hatten ordentlich Bewegung und zudem kam, dass ich auf einem Großteil der Strecken unsere kleine Tochter in der Kraxse getragen habe. Auf dem letzten Abschnitt der Rally war der Weg allerdings zu schmal und steil, so das ich die Kraxse abgeben musste.

Gillenbachtal Trier

Durchs Gillenbachtal bei Trier

Datum: 28.03.2021

Strecke: 9,23 km

Zeit: 2 h 44 min

Treffpunkt und Start der kleinen Runde durchs Gillenbachtal bei Trier war der Parkplatz der Fachhochschule Trier. Ein Stückchen hinter dem Stadtwaldhotel Schroeders verläuft ein kleiner Stichweg bergauf zum eigentlichen Wanderweg. Dieser ist von Anfang bis Ende sehr gut zu gehen, da es sich dabei fast überwiegend um einen breiten Wald- und Forstweg handelt. Wenn man sich als Prothesenträger fit fühlt, ist dieser Weg gut zu schaffen. Es gibt hier keine unerwarteten Hindernisse, an denen besondere Vorsicht geboten ist, aber knappe 10 km müssen mit Prothese auch erst mal gegangen werden… Für meinen Teil war das wieder ein „aktiver“ Sonntag. Letztlich ging es bei diese Strecke darum, ein paar km zu schaffen und einfach ein bisschen im Wald zu sein. Das war dann auch genau richtig und sehr erholsam. Und am Ende wieder ein gutes Gefühl.

Rund um Manderscheid 2

Parplatz Schule – Robertskanzel – Burgweiher – Pantenburg – Buchholz – Belvedere – Achtergraben

Datum: 21.03.2021

Strecke: 12,00 km

Zeit: 4 h 01 min (mit 2 Pausen)

Startpunkt unseres Rundwegs war wieder der Parkplatz der Schule in Manderscheid. Hinter der Schule verläuft ein Forstweg am Sportplatz vorbei in den Wald. Ein schmaler Weg führt geradewegs bergab bis zur Robertskanzel. Ca. 1 km Richtung Weifelsjunk (wie schon bei der ersten Route) geht man auf dem Eifelsteig, dann einen steilen Pfad weiter herunter bis zum Burgweiher.

Vom Burgweiher aus geht es immer bergauf nach Pantenburg. Der Weg ist sehr gut zu gehen, allerdings hatte ich hier das Gefühl das die Steigung kein Ende nimmt. Immer wieder muss ich stehen bleiben und durchatmen. Bergauf ist nicht meine größte Stärke, was sich am Ende dieser Tour noch einmal zeigte. „Oben“ angekommen passieren wir den Ort Pantenburg und gehen, ein kleines Stück, quer Feld ein bis zur Kapelle Buchholz. Auf einer der Bänke vor der Kirche genehmigen wir uns die erste größere Pause. Nach dem wir über Asphalt und ein Stückchen über ein Feld gegangen sind, geht es wieder auf einem Forstweg zum Aussichtspunkt „Belvedere“. Auch hier machen wir eine kurze Trinkpause. Hier eine Pause zu machen lohnt sich schon alleine wegen der grandiosen Aussicht!!!

Durch den Achtergraben geht es dann wieder bergab bis runter zur Lieser. Von hier aus mussten wir wieder bergauf nach Manderscheid zurück. Dieser Aufstieg war ein sehr schmaler Pfad der an einigen Stellen abgerutscht war. Was zu größeren Stufen geführt hat. Hier hatte mir dann stellenweise die Kraft gefehlt um hier sauber drüber zu steigen. Nach 12 km waren wir wieder auf dem Parkplatz der Schule und ich hatte extrem schwere Oberschenkel. Aber nach so einer Tour ist man einfach zufrieden das man es geschafft hat.